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Preisansagepflicht bei Ping-Anrufen

19. März 2019
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Ein verpasster Anruf, einmal nicht auf die Vorwahl geachtet und schon ist man auf den Ping-Anruf aus dem Ausland reingefallen. Um genau das zu verhindern, wurde erneut eine Preisansagepflicht angeordnet, die dem Rückrufer mitteilt, dass eine ausländische Nummer angerufen wird und dies mit hohen Kosten verbunden sein kann. Allein im Januar 2019 gingen etwa 14.000 Beschwerden bei der Bundesnetzagentur ein.

Der Anrufversuch bei einem Ping-Anruf dauert meist nur ein paar Sekunden, danach wird aufgelegt, damit dem Angerufenen ein verpasster Anruf angezeigt wird. Die Initiatoren von Ping-Anrufen hoffen darauf, dass aus Höflichkeit zurückgerufen wird. Teilweise kostet dieser Rückruf mehrere Euro pro Minute und die Gebühren werden durch Warteschleifen immer weiter in die Höhe getrieben.

Die für den Anrufer kostenlosen Preisansagen haben sich als effektives Mittel herausgestellt, Ping-Anrufe einzudämmen. Die Preisansageverpflichtung ist jedoch zum 31.12.2018 nach einem Jahr ausgelaufen. Da es bereits binnen eines Monats erneut diverse Meldungen zu Ping-Anrufen gab, wurden die Mobilfunkanbieter verpflichtet die neue Preisansage spätestens bis 01.03.2019 umzusetzen.

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